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Alle News rund um Einbruch und Einbruchschutz

 
11.01.2018
Wo Einbrecher im Kanton Bern zuschlagen
 

Im Herbst und Winter steigen die Einbruchszahlen wieder an. Die Dämmerung ist die beste Komplizin der Einbrecher. Da es früh dunkel wird und die meisten Hausbewohner noch nicht zu Hause sind, können die Einbrecher unbemerkt in private Räume eindringen. Gleichzeitig können sie im Rummel des beginnenden Feierabends nutzen, um sich unauffällig in der Menschenmenge vom Tatort zu entfernen. Alle Einbrecher gehen den Weg des geringsten Widerstandes. Deshalb werden vor allem Fenster im Erdgeschoss oder auf gut erreichbaren Balkonen aufgebrochen, um sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Nicht nur ein einfacher Zugang zum Gebäude ist den Einbrechern wichtig, sondern auch die einfache und schnelle Flucht vom Tatort.
Die Bernerzeitung hat anhand der detaillierten Einbruchstatistik eine kantonale Einbruchkarte erstellt. Diese zeigt eindrücklich, dass die Einbrecher die Tatorte sorgfältig wählen: Die Brennpunkte verteilen sich einerseits  in den Stadtgemeinden mit Zentrumsfunktionen wie Bern, Biel, Langenthal und Thun. Andererseits operieren die Einbrecher entlang von Schnellstrassen und Ausfallrouten. Die Nähe zu den Hauptachsen ermöglicht ihnen sowohl schnellen Zugang zum Tatort als auch die rasche Flucht.

 
 

Gestützt auf die Erkenntnisse der polizeilichen Kriminalanalyse ergreift die Kantonspolizei Bern repressive und präventive Massnahmen, um Einbruchdiebstähle zu bekämpfen. Grosskontrollen führt die Polizei bewusst auf Autobahnen durch. Trotz der Entschlossenheit der Polizei ist die Aufklärungsquote gering und vielen Tätern gelingt die Flucht ins Ausland.
 
Quelle: Artikel Berner Zeitung, 24.10.2013

 
 
 
10.01.2018
Das Vorgehen der Einbrecher
 

Etwa alle 8 Minuten wird in der Schweiz in ein Haus eingebrochen. Der Grund dafür ist, dass herkömmliche Fenster, Fenstertüren und Türen den Einbrechern meist nur wenige Sekunden standhalten. Im Schnitt braucht ein Einbrecher etwa 30 Sekunden, um in ein Haus einzubrechen. Dabei gelangen rund 80% aller Einbrecher über ein Fenster oder eine Fenstertür in das Haus. Die Schwachstelle der Fenster und Fenstertüren sind die Rollzapfen, da diese den Einbrechern kaum Widerstand bieten. Bild 1 zeigt das Fenster in geschlossenem Zustand, wobei der Rollzapfen in den Schliesskloben geführt wird, um das Fenster zum Rahmen zu ziehen und so für eine optimale Dichtung zu sorgen. Die beiden Bilder 2 und 3 zeigen den Einbruch. Um das Fenster zu öffnen muss der Einbrecher den Schraubenzieher lediglich zwischen Türe und Rahmen plazieren und den Rollzapfen aus dem Schliesskloben heben. Das Bild 3 illustriert eindrücklich, dass der Rollzapfen nur wenige Millimeter angehoben werden muss, bis das Fenster offen steht. Durch diese Technik können Einbrecher innert weniger Sekunden praktisch geräuschlos in ein Haus einbrechen. Auf dem Bild 4 können Einbruchspuren dieses Vorgehens erkannt werden.

 
 

 
 
 
03.01.2018
TensoLock für Familien
 

Ein Elternabend, eine Gemeinde Hauptversammlung oder ein wichtiger Büroanlass – es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Eltern gelegentlich ihre Kinder alleine zu Hause lassen müssen.
 
Oft ist dies sowohl für die Eltern, als auch für die Kinder eine stressige Situation. Viele Kinder haben besonders abends grosse Angst davor alleine zu Hause zu sein. Angst haben Kinder vor allem vor Einbrechern und vor der Dunkelheit. So auch Marcel, 10 Jahre (Name geändert): «Wenn ich allein zu Hause bin, habe ich solche Angst vor Einbrechern. Meine Eltern sagen, ich brauche keine Angst zu haben und es ist auch noch nie etwas passiert, aber ich werde die Angst einfach nicht los!»
 
Aber auch die Eltern haben oft Angst, dass etwas passiert, ohne dass jemand sie davon in Kenntnis setzen könnte. Eine Lösung für dieses Problem bietet das TensoLock. Einerseits sichert TensoLock das Haus vor Einbrechern und informiert Sie andererseits auch gerade darüber, an welcher Stelle versucht wurde einzubrechen. Dadurch, dass TensoLock durch diverse Komponenten erweitert werden kann, besteht beispielsweise die Möglichkeit Rauchmelder zu installieren. Falls ein Feueralarm ausgelöst wird, werden die Eltern sofort via Smartphone kontaktiert und können handeln. Ein weiteres Tool, das sowohl bei Kindern als auch bei älteren Leuten besonders praktisch ist, ist der Notruf. Sind die Kinder noch nicht im Besitz eines Smartphones können sie die Eltern via Notruf kontaktieren.
 

 
 

Quelle: spick.ch

 
 
 
22.12.2017
Lebensdauer einer Schliessanlage
 

Die meisten Leute schliessen ihre Haustüre ab, damit keine fremde Person in das Haus gelangen kann. Das sich diese Tür jedoch oftmals auch mit einem anderen Schlüssel öffnen lässt, ist vielen nicht bewusst. Dass dies jedoch durchaus möglich ist, zeigt folgendes Beispiel:

Als Maria Roccia aus Bettlach SO kürzlich etwas verspätet nach Hause kam, sass ihr Cousin schon gemütlich im Wohnzimmer. Einen Wohnungsschlüssel besass er nicht. Das war auch gar nicht nötig: Weil er nicht im Treppenhaus warten mochte, probierte er es kurzerhand mit dem eigenen Schlüssel. Zu seiner eigenen Verblüffung drehte sich der problemlos im fremden Schloss und gewährte ihm Eintritt. Als dann im selben Haus auch die Söhne der Familie Chirico mit fremden Schlüsseln die Wohnung ihrer Eltern öffnen konnten, wollten es die Hausbewohner genau wissen und gingen der Sache systematisch auf den Grund. Das Ergebnis war verblüffend: Jeder Mieter im Achtfamilienhaus hatte mit seinem Schlüssel Zutritt zu seiner und im Maximum zu vier weiteren Wohnungen. (Quelle: Cash)

Laut Cash-Bericht ist jede fünfte Tür mit einem Schloss „gesichert", welches sich mit einem fremden Schlüssel öffnen lässt. Der Grund dafür liegt in der Abnutzung der Schliessanlage (abgenutzter Schlüssel oder ausgeleierter Schlüsselkanal im Zylinder), welche für einen Laien kaum ersichtlich ist. So kann laut Kaba eine Schliessanlage störungsfrei funktionieren, auch wenn die Sicherheit durch die normale Abnutzung längst derart reduziert ist, dass das Schloss mit einem fremden Schlüssel geöffnet werden kann. Deshalb empfiehlt Kaba jede Schliessanlage nach spätestens 12 – 15 Jahren auszuwechseln. Ausserdem sollte die Schliessanlage regelmässig mit einem SEA-Slide gepflegt werden.

Quelle: Kaba, Cash 11.06.1993

 

 
 
 
19.12.2017
Interview mit einem Einbruchsopfer
 

1. Sie waren zu Hause, als bei Ihnen eingebrochen wurde. Können Sie uns erzählen, was genau in dieser Nacht geschah?
Ich war am schlafen, als ich um 5 Uhr in der Nacht plötzlich einen lauten Knall hörte. Ich öffnete die Augen und fragte mich, was das wohl gewesen sein könnte. Zuerst dachte ich an ein Gewitter, denn ich sah etwas im Gang, das wie Blitze aussah. Noch ganz verschlafen stand ich auf und lief in den Gang, um an der Haustüre nachzuschauen. Als ich den Gang erreichte, stand ich plötzlich dem Einbrecher gegenüber.
 
2. Was waren Ihre ersten Gedanken?
Als ich den Einbrecher sah, war ich wie erstarrt und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf – ein Einbrecher ist in meinem Haus, die Haustüre ist aufgebrochen, wieso passiert dies mir…
 
3. Wie haben Sie reagiert, als Sie realisierten, dass es sich um einen Einbrecher handelte?
Ich fragte den Einbrecher, was er wolle und der Einbrecher sagte mir, dass ich aus dem Haus gegen soll. Ich habe meine Hausschuhe angezogen und bin stumm am Einbrecher vorbei aus dem Haus gegangen und habe bei den Nachbarn Zuflucht gesucht.
 
4. Wie kam der Einbrecher in das Haus?
Es gibt nur eine kleine Delle auf der Höhe des Schlosses. Diese Spuren weisen darauf hin, dass der Einbrecher entweder mit einem Geissfuss oder einem Schraubenzieher die Türe aufgebrochen hat.
 
5. Welche Folgen hat dieses schlimme Ereignis für Sie?
Ich habe nicht mehr dasselbe Vertrauen in diesen Ort, weshalb ich mir sogar überlege, das Haus zu verkaufen. Am nächsten Tag habe ich die Türe sichern lassen, was mir neue Sicherheit gab. Trotzdem ist es nicht mehr das gleiche Gefühl wie zuvor. Teilweise verhalte ich mich viel vorsichtiger als zuvor, indem ich beispielsweise Dinge verstecke. Ausserdem habe ich Angst beim Einschlafen, da ich immer an den Einbruch denke. Wenn ich in der Nacht erwache, denke ich als erstes an den Einbruch. Dieser Gedanke nimmt jedoch auch während des Tages viel Platz in meinem Kopf ein, er ist omnipräsent. Obwohl es auch in der Nacht sehr heiss ist und ich sichere Fensterläden habe, kann ich die Fenster nicht mehr öffnen, da mich jedes kleinste Geräusch verängstigt.
 
6. Was ist für Sie das Schlimmste an diesem Einbruch?
Das Schlimmste am Einbruch ist für mich der emotionale Schaden, denn dieser kann nicht einfach wieder gut gemacht werden. Das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann auch durch eine nachträgliche Sicherung des Hauses nicht wiederhergestellt werden.
 
Der Materialschaden ist für mich nicht besonders schlimm, da alles von der Versicherung gedeckt ist und somit ersetzt werden kann. Auch der Ekel davor, dass jemand Fremdes in meinem Haus war, empfinde ich als weniger schlimm. Der Einbrecher ging direkt ins Schlafzimmer, nahm beide Handtaschen mit dem Portemonnaie und das iPad, welches auf dem Bett lag und hat somit auch nicht viel berührt.
 
7. Möchten Sie noch etwas sagen?
Man denkt immer, dass nur weil zwanzig Jahre lang nichts passiert ist, dies auch in Zukunft so bleiben würde. Insbesondere habe ich nie gedacht, dass der Einbrecher kommen würde, wenn ich Zuhause bin. Dieses schlimme Erlebnis hat mir nochmals gezeigt, wie wichtig eine Einbruchsicherung ist, denn der Einbrecher kam definitiv viel zu einfach in das Haus hinein. 
 
Lassen Sie sich Ihre Schwachstellen nicht durch einen Einbrecher aufzeigen – lassen Sie sich präventiv von unseren kompetenten Sicherheitsberater über mögliche Schwachstellen aufklären.
 
*Auf Anfrage ist M.B. bereit, Ihnen persönlich Auskunft zu geben.

 

 
 
 
15.12.2017
Einbruchsversuche bei TensoLock
 

TensoLock macht Einbrechern das Leben schwer
 
Auch im vergangenen Jahr war der Verkauf von TensoLock ein voller Erfolg. Die Erfolgsgeschichte begann 2012 als die Firma Introgarde AG am Innovationswettbewerb des KMU Verbandes mit ihrem weltweit einzigartigen Produkt TensoLock den 2. Rang belegte. Seither haben sich zahlreiche Kunden für das innovative Produkt entschieden. Vor allem die einfache Bedienbarkeit sowie der effektive Schutz des TensoLocks überzeugte die Kundschaft. Die Wirksamkeit des TensoLocks wurde bereits unter Beweis gestellt. Dabei verhinderte es in allen Fällen erfolgreich einen Einbruch. Nachfolgend sehen Sie einige Bilder, bei denen beide Fenster mit TensoLock gesichert sind. Dank des grossen Widerstands, den TensoLock einem Einbrecher entgegenhält und des zusätzlichen Alarms, wurden die Einbrecher in die Flucht getrieben und es blieb glücklicherweise bei einem Einbruchsversuch.

 
 

 
 
 
31.10.2017
Einbruchspuren
 

Einbrecher suchen immer den einfachsten Weg, um in ein Haus oder eine Wohnung zu gelangen. Leider bieten auch geschlossene Fenster keinen besonders guten Schutz. Die meisten entsprechen dem, was man im Fachjargon «30-Sekunden-Fenster» nennt: mit einfachem Werkzeug in einer halben Minute zu knacken. Sehen Sie nachfolgend Bilder von Einbrüchen bei ungesicherten Fenster.  

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