Einbruchschutz im Winter: Warum die Zeitumstellung für Ihr Zuhause zählt

Einbruchschutz im Winter: Warum die Zeitumstellung für Ihr Zuhause zählt

Es ist 17:30 Uhr. Sie sind noch bei der Arbeit, auf dem Heimweg oder kurz einkaufen. Vor ein paar Wochen war es um diese Zeit noch hell. Nach der Zeitumstellung liegt die Strasse bereits im Dunkeln. Bei einigen Häusern brennt Licht, andere sind komplett dunkel. Und von aussen lässt sich plötzlich viel leichter einschätzen, wo gerade niemand zuhause ist.

Am 25. Oktober 2026 werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt. Für den Einbruchschutz im Winter ist das ein Wendepunkt, denn mit der frühen Dunkelheit beginnt die Zeit, in der die Polizei vermehrt vor Dämmerungseinbrüchen warnt.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was sich mit der Zeitumstellung konkret verändert, warum Licht allein nicht genügt und welche Stellen an Ihrem Haus oder Betrieb Sie vor dem Winter prüfen sollten.

Was verändert die Zeitumstellung für den Einbruchschutz im Winter?

In Bern geht die Sonne am Tag vor der Zeitumstellung um rund 18:20 Uhr unter, am Tag danach bereits um etwa 17:20 Uhr. Bis kurz vor Weihnachten rückt der Sonnenuntergang weiter auf rund 16:40 Uhr vor. Die Dunkelheit fällt damit genau in die Zeit, in der viele noch unterwegs sind. Das Haus steht leer, und zwar im Dunkeln.

Die Kantonspolizei Bern hält fest, dass Einbruchdiebstähle erfahrungsgemäss vor allem in der dunklen Jahreszeit zunehmen, weil die früh einsetzende Dämmerung es erleichtert, unbemerkt zu bleiben. Die Polizei Basel-Landschaft nennt auch das typische Zeitfenster: ab Beginn der Dämmerung bis etwa 22 Uhr. Gearbeitet wird meist mit einfachem Werkzeug, schnell und möglichst leise.

Reicht Licht als Einbruchschutz im Winter?

Was Licht leisten kann

Licht ist eine sinnvolle erste Massnahme. Die Kantonspolizei Bern empfiehlt Zeitschaltuhren für Licht, Radio oder Fernseher, damit ein Haus auch bei Abwesenheit bewohnt wirkt. Wer das bereits nutzt, tut das Richtige.

Wo Licht an seine Grenzen stösst

Licht beeinflusst, ob ein Haus überhaupt ins Visier gerät. Es verhindert aber nicht, dass es jemand trotzdem versucht. Eine Zeitschaltuhr, die jeden Abend zur selben Minute schaltet, lässt sich beobachten. Und ein beleuchtetes Wohnzimmer ändert nichts daran, wie schnell sich die Terrassentür auf der Rückseite öffnen lässt.

Entscheidend sind deshalb drei Fragen: Sind Fenster und Türen ausreichend gesichert? Gibt es Zugänge, die sich mit wenig Aufwand überwinden lassen? Und würde ein Einbruchsversuch überhaupt frühzeitig erkannt?

Welche Schwachstellen sollten Sie vor dem Winter prüfen?

Fenster, Terrassentüren und Nebenzugänge

Die Kantonspolizei Bern formuliert es deutlich: Gekippte Fenster sind für Einbrecher kein Hindernis. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Terrassen- und Balkontüren auf der Rückseite sowie Zugänge, an die im Alltag kaum jemand denkt: die Tür zur Waschküche, der Durchgang von der Garage oder das Kellerfenster im Lichtschacht. Wie sich solche Stellen gezielt verstärken lassen, erfahren Sie beim mechanischen Einbruchschutz an Tür und Fenster

Würde ein Einbruchsversuch rechtzeitig erkannt?

Gesicherte Zugänge verschaffen Zeit. Ob diese Zeit etwas bewirkt, hängt davon ab, ob jemand den Versuch bemerkt. Ist niemand zuhause, bleibt ein Versuch an der Rückseite des Hauses oft unentdeckt. Hier setzt elektronischer Einbruchschutz an: Ein Einbruchsversuch wird frühzeitig erkannt und gemeldet, auch wenn niemand vor Ort ist.

Was gilt für KMU?

Werkstätten, Büros oder Ladenlokale stehen nach Feierabend meist vollständig leer, und nach der Zeitumstellung setzt die Dunkelheit teils schon vor Ladenschluss ein. Der Kanton Zürich nennt Geschäftsliegenschaften ausdrücklich als Ziele in den dunklen Monaten. Betriebe haben zudem oft mehr Zugänge als ein Wohnhaus, etwa Lieferanteneingänge, Rolltore oder Lagerräume. Es lohnt sich, auch die Abläufe rund um den Feierabend mitzudenken.

Warum sich eine Sicherheitsanalyse vor Ort lohnt

Checklisten sind ein guter Anfang, beantworten aber nicht, welche Zugänge bei Ihrem Gebäude tatsächlich relevant sind. Bei einer Sicherheitsanalyse prüfen wir Ihr Zuhause deshalb nicht nach einem Standardschema, sondern schauen uns die Gegebenheiten vor Ort an: Wo liegen Schwachstellen? Welche Zugänge sind besonders relevant? Und welche Massnahmen sind wirklich sinnvoll?
Wie eine solche Beratung erlebt wird, beschreibt eine Kundenstimme so: «Wir hatten heute eine Sicherheitsberatung durch Herr P. Silvano. Er hat uns die möglichen Schwachstellen und wie sie von unfreundlichen Zeitgenossen in kürzester Zeit überwunden werden können drastisch vor Augen geführt. Nicht etwa dass er uns damit beängstigt hätte, sondern ganz unaufgeregt, sehr kompetent und zuvorkommend hat er uns die Augen geöffnet.» (Google Rezension)
Das Ergebnis soll nicht sein, dass Sie sich in der dunklen Jahreszeit mehr Gedanken um Ihr Zuhause machen. Sondern weniger.

Fazit

Um Ihr Zuhause gut durch die dunkle Jahreszeit zu bringen, beachten Sie die folgenden drei Punkte. Erstens: Nach der Zeitumstellung fällt die Dunkelheit mitten in den Alltag, genau dann, wenn viele Häuser und Betriebe leer stehen. Zweitens: Licht ist ein guter erster Schritt, ersetzt aber keine gesicherten Zugänge. Drittens: Entscheidend ist, ob ein Einbruchsversuch auf Widerstand stösst und rechtzeitig bemerkt wird.

Wenn Sie wissen möchten, wie gut Ihr Zuhause oder Ihr Betrieb vorbereitet ist, schauen wir gemeinsam hin. Unsere kostenlose Sicherheitsberatung findet bei Ihnen vor Ort statt: Wir zeigen Ihnen mögliche Schwachstellen, ordnen sie ein und besprechen passende Lösungen, in Ruhe und ohne Verpflichtung. Vereinbaren Sie einen Termin, wann es Ihnen passt.

Die Uhr wird zurückgestellt. Ihre Sicherheit nicht.