Einbruch in der Ferienzeit: Was bleibt, wenn man zurückkommt
Einbruch in der Ferienzeit: Was bleibt, wenn man zurückkommt
Die meisten Menschen, die einen Einbruch erlebt haben, erinnern sich nicht zuerst an die gestohlenen Sachen.
Sie erinnern sich an den Moment, als sie die Türe gesehen haben. An das Gefühl, das danach kam, und das so schnell nicht wieder gegangen ist. Die Frage, die man sich stellt, wenn man abends das Licht ausmacht: Ist wirklich alles abgeschlossen? Was war das gerade für ein Geräusch?
Ein Einbruch hinterlässt Spuren. Die meisten davon sieht man nicht.
Wenn ganze Quartiere gleichzeitig verreisen
In den Ferienmonaten Juli und August lässt sich in den Einbruchsstatistiken ein Anstieg beobachten. Der Grund ist naheliegend, auch wenn er auf den ersten Blick banal klingt: Wenn nicht nur die eigene Familie verreist ist, sondern auch die Nachbarn links, die Familie gegenüber und das Haus am Ende der Strasse, verändert sich etwas grundlegend.
Ein leeres Haus in einer belebten Strasse fällt auf. Ein leeres Haus in einer leeren Strasse nicht.
Professionelle Einbrecherbanden beobachten Quartiere über Tage. Sie merken sich, wann das Licht ausbleibt, wann der Briefkasten voll wird, wann das Auto nicht mehr bewegt wird. Sind die Muster erkannt, schlagen sie zu. Und ein Quartier, in dem gleichzeitig mehrere Häuser leerstehen, bietet dafür besonders günstige Bedingungen.
In der Schweiz passiert das 128 Mal pro Tag. Jeden Tag, auch während jemand in den Ferien ist.
Das bedeutet auch: Wenn Ihr Haus einen sichtbaren Widerstand hat und die Häuser in der Umgebung nicht, weichen Täter aus. Das Risiko ist für sie zu gross. Einbrecher wählen den einfachsten Weg. Wer diesen Weg versperrt, ist bereits einen entscheidenden Schritt weiter.
Was die Versicherung erstattet, und was nicht
Die Hausratversicherung übernimmt den materiellen Schaden. Aber es gibt Dinge, für die keine Police einen Betrag festlegen kann.
Die Kette, die die Grossmutter getragen hat. Das Gefühl, das entsteht, wenn jemand durch die eigenen Sachen gewühlt hat, durch die privaten, die persönlichen, die man nie für fremde Augen gedacht hatte. Jemand Fremdes war in Ihrem Zuhause. Hat Ihre Sachen angefasst. War in Ihrem Schlafzimmer.
Fast 70% der Einbruchsopfer berichten im Anschluss von psychischen Folgen. Und die Auswirkungen bleiben nicht nur ein paar Tage.
Laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen fühlen sich drei Viertel der Betroffenen danach in der eigenen Wohnung unsicher. Jedes vierte Opfer leidet noch mindestens ein Jahr später unter Stress und Anspannung. Jedes fünfte berichtet von Schlafstörungen. Fast 25% würden am liebsten umziehen, ein knappes Zehntel tut es tatsächlich.
Das Zuhause, das einmal ein Ort der Entspannung war, ist nach einem Einbruch für lange Zeit kein Safe-Space mehr. Man kommt abends rein und fühlt sich nicht mehr sicher. Man schläft leichter und nervöser. Man prüft die Türe ein zweites Mal, dann ein drittes.
Das ist kein Worst-Case-Szenario. Das ist die Erfahrung der Mehrheit derer, die einen Einbruch erlebt haben.
Was einen Einbrecher wirklich aufhält
Es gibt organisatorische Massnahmen, die sinnvoll sind und das Risiko senken. Den Nachbarn Bescheid geben. Den Briefkasten leeren lassen. Zeitschaltuhren für Beleuchtung nutzen. Keine Ferienankündigungen in sozialen Medien.
Diese Massnahmen verringern die Attraktivität eines Hauses als Ziel. Aber sie halten einen entschlossenen, professionellen Täter nicht auf.
Was Einbrecher wirklich aufhält: Zeit und Risiko
Einbrecher kalkulieren. Jede zusätzliche Minute, die ein gesichertes Fenster oder eine gesicherte Tür kostet, erhöht das Risiko, entdeckt zu werden. Ab einem bestimmten Punkt brechen sie den Versuch ab, nicht weil sie nicht weiterkommen, sondern weil es sich nicht mehr lohnt. Und wie oben beschrieben: Wenn das Nachbarhaus keine sichtbare Sicherung hat, wechseln sie einfach das Ziel.
Das TensoAlarm-System von Introgarde vereint mechanischen Widerstand mit einem Alarm, der direkt am Einbruchsort wirkt, laut, sofort, ohne Verzögerung. Dazu kommt etwas, das gerade in der Ferienzeit besonders wertvoll ist: Bei einem Alarm erhalten Sie eine Benachrichtigung auf Ihr Handy. Das heisst, wenn Sie am Strand sind und etwas passieren würde, wüssten Sie es sofort. Kein Alarm bedeutet: nichts passiert. So können Sie die Ferien in Ruhe geniessen, ohne ständig im Hinterkopf zu haben, ob zuhause alles in Ordnung ist.
Was eine Sicherheitsberatung zeigt
Die meisten Häuser haben Schwachstellen, von denen ihre Bewohner nichts wissen. Nicht weil sie unachtsam wären, sondern weil man schlicht nicht weiss, worauf professionelle Täter achten.
Eine Standardtüre ist in Sekunden überwunden. Terrassentüren, Kellerfenster, Lichtschächte sind Einstiegspunkte, die im Alltag kaum jemand im Blick hat. Was von aussen wie ein abgeschlossenes Haus wirkt, kann für einen erfahrenen Täter trotzdem offen sein.
Seit über 40 Jahren analysiert Introgarde AG vor Ort, was wirklich schützt und was nicht. Ein Sicherheitsberater kommt zu Ihnen nach Hause, schaut sich die Situation konkret an und zeigt Ihnen, wo Ihre tatsächlichen Schwachstellen liegen. Das dauert keine halbe Stunde. Und es ist kostenlos.
Wer in die Ferien fährt und danach unbesorgt zurückkommen will, tut gut daran, diese halbe Stunde vorher zu investieren.
Weitere Blogbeiträge
Brandmeldeanlage Schweiz: Was Hausbesitzer wissen sollten, bevor es brennt
Brandmeldeanlage Schweiz: Was Hausbesitzer wissen sollten, bevor es brennt…
Widerstandsklassen im Einbruchschutz: Was RC1 bis RC6 wirklich bedeuten – und was nicht
Sicher ins neue Jahr – Einbruchschutz, der wirklich wirkt! Neues Jahr, neue…
Einbruchschutz im Fokus: Introgarde AG im Reportermagazin +41
Das Reportagemagazin +41 von TeleBärn, TeleZüri und TeleM1 hat sich in einem…



