News

Alle News rund um Einbruch und Einbruchschutz

 
05.03.2019
4 Einbruchsmythen
 

Mythos 1: Rollzapfen dienen der Einbruchsicherung
Die meisten Fenster sind mit einer sogenannten Rollzapfenschliessung ausgestattet. Beim Schliessen des Fensters werden die Rollzapfen in das Gegenstück geschoben. Dadurch wird das Fenster zum Rahmen gezogen und dichtet so optimal gegen Wärmeverlust ab. Einen Einbruchschutz bietet die Rollzapfenschliessung jedoch nicht, da die Rollzapfen mithilfe eines Schraubenziehers ganz einfach aus dem Gegenstück gehoben werden können. Entgegen häufiger Annahmen dienen Rollzapfen also nicht der Einbruchsicherung, sondern nur der besseren Dichtung.
 
Mythos 2: Eine gute Nachbarschaft schützt vor Einbrechern
Obwohl eine gute Nachbarschaft ein gewisses Sicherheitsgefühl gibt, kann diese jedoch nicht gegen Einbrecher schützen. Einbrecher gehen unauffällig vor, tarnen sich oft als Handwerker und können so meist ungestört ein Quartier auskundschaften. Ausserdem können Einbrecher innerhalb von wenigen Sekunden in ein Haus eindringen und werden dadurch oft nicht als Diebe aufgedeckt. Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Handwerker klingelt beim Nachbarn. Nach wenigen Sekunden öffnet sich die Tür und der Handwerker betritt das Haus. Würden Sie vermuten, dass der Handwerker in Wirklichkeit ein Einbrecher ist? Trotzdem ist es gut gegenseitig aufeinander zu achten und fremde Personen, welche im Quartier herumlaufen anzusprechen.
 
Mythos 3: Einbrecher schlagen in der Nacht zu
Stories in denen der Einbrecher mit einem Eisenstock bewaffnet in der Nacht am Bettrand steht, sind bei den Medien sehr beliebt. Diese Horror-Stories bleiben einem besonders gut im Gedächtnis. Aus diesem Grund ist bei vielen Menschen die Furcht ein Einbrecher schleiche sich mitten in der Nacht ins Haus gross. Die Statistik (Bundesamtes für Statistik, Einbrüche nach Tatzeitpunkt 2015) zeigt jedoch, dass die späten Nachmittags- und frühen Abendstunden bis etwa um 20:00 Uhr die beliebteste Einbruchszeit ist. In den Wintermonaten profitieren die Einbrecher von der frühen Dämmerung und von den Ferienabwesenheiten im Sommer. Einbrecher bevorzugen also die Abwesenheit der Bewohner, da dadurch auch das Risiko geschnappt zu werden kleiner ist.
 
Mythos 4: Einbrecher haben es nur auf Reiche abgesehen
„Bei mir gibt es nichts zu holen, ich habe keine Wertsachen!" Diesen Satz hören die Sicherheitsberater fast täglich. Viele sind davon überzeugt, dass ein Einbrecher bei ihnen keine interessante Beute findet. Weit gefehlt! In den meisten Häusern und Wohnungen finden Einbrecher zahlreiche Wertsachen wie iPads, Computer, Handys, eine Goldkette und ein paar Franken. Dies bestätigt auch Marti Boess, Geschäftsleiter der Schweizerischen Kriminalprävention gegenüber dem Tagesanzeiger: „Hier gibt es immer noch viel zu holen in den Wohnungen, wir sind ein reiches Land, das ist ein Ansporn für Einbrecher." Ausserdem werden wertvolle Gegenstände besser gesichert und bergen somit ein höheres Risiko für einen Einbrecher gefasst zu werden.
 
Quellen:
Focus Online, Der Fernseher wird als letztes geklaut, 09.12.2015
Der Tagesanzeiger, Zahl der Einbrüche auf Tiefstand, 21.03.2016

 

 
 
 
08.02.2019
Interview mit einem Einbruchsopfer
 

1. Sie waren zu Hause, als bei Ihnen eingebrochen wurde. Können Sie uns erzählen, was genau in dieser Nacht geschah?
Ich war am schlafen, als ich um 5 Uhr in der Nacht plötzlich einen lauten Knall hörte. Ich öffnete die Augen und fragte mich, was das wohl gewesen sein könnte. Zuerst dachte ich an ein Gewitter, denn ich sah etwas im Gang, das wie Blitze aussah. Noch ganz verschlafen stand ich auf und lief in den Gang, um an der Haustüre nachzuschauen. Als ich den Gang erreichte, stand ich plötzlich dem Einbrecher gegenüber.
 
2. Was waren Ihre ersten Gedanken?
Als ich den Einbrecher sah, war ich wie erstarrt und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf – ein Einbrecher ist in meinem Haus, die Haustüre ist aufgebrochen, wieso passiert dies mir…
 
3. Wie haben Sie reagiert, als Sie realisierten, dass es sich um einen Einbrecher handelte?
Ich fragte den Einbrecher, was er wolle und der Einbrecher sagte mir, dass ich aus dem Haus gegen soll. Ich habe meine Hausschuhe angezogen und bin stumm am Einbrecher vorbei aus dem Haus gegangen und habe bei den Nachbarn Zuflucht gesucht.
 
4. Wie kam der Einbrecher in das Haus?
Es gibt nur eine kleine Delle auf der Höhe des Schlosses. Diese Spuren weisen darauf hin, dass der Einbrecher entweder mit einem Geissfuss oder einem Schraubenzieher die Türe aufgebrochen hat.
 
5. Welche Folgen hat dieses schlimme Ereignis für Sie?
Ich habe nicht mehr dasselbe Vertrauen in diesen Ort, weshalb ich mir sogar überlege, das Haus zu verkaufen. Am nächsten Tag habe ich die Türe sichern lassen, was mir neue Sicherheit gab. Trotzdem ist es nicht mehr das gleiche Gefühl wie zuvor. Teilweise verhalte ich mich viel vorsichtiger als zuvor, indem ich beispielsweise Dinge verstecke. Ausserdem habe ich Angst beim Einschlafen, da ich immer an den Einbruch denke. Wenn ich in der Nacht erwache, denke ich als erstes an den Einbruch. Dieser Gedanke nimmt jedoch auch während des Tages viel Platz in meinem Kopf ein, er ist omnipräsent. Obwohl es auch in der Nacht sehr heiss ist und ich sichere Fensterläden habe, kann ich die Fenster nicht mehr öffnen, da mich jedes kleinste Geräusch verängstigt.
 
6. Was ist für Sie das Schlimmste an diesem Einbruch?
Das Schlimmste am Einbruch ist für mich der emotionale Schaden, denn dieser kann nicht einfach wieder gut gemacht werden. Das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann auch durch eine nachträgliche Sicherung des Hauses nicht wiederhergestellt werden.
 
Der Materialschaden ist für mich nicht besonders schlimm, da alles von der Versicherung gedeckt ist und somit ersetzt werden kann. Auch der Ekel davor, dass jemand Fremdes in meinem Haus war, empfinde ich als weniger schlimm. Der Einbrecher ging direkt ins Schlafzimmer, nahm beide Handtaschen mit dem Portemonnaie und das iPad, welches auf dem Bett lag und hat somit auch nicht viel berührt.
 
7. Möchten Sie noch etwas sagen?
Man denkt immer, dass nur weil zwanzig Jahre lang nichts passiert ist, dies auch in Zukunft so bleiben würde. Insbesondere habe ich nie gedacht, dass der Einbrecher kommen würde, wenn ich Zuhause bin. Dieses schlimme Erlebnis hat mir nochmals gezeigt, wie wichtig eine Einbruchsicherung ist, denn der Einbrecher kam definitiv viel zu einfach in das Haus hinein. 
 
Lassen Sie sich Ihre Schwachstellen nicht durch einen Einbrecher aufzeigen – lassen Sie sich präventiv von unseren kompetenten Sicherheitsberater über mögliche Schwachstellen aufklären.
 
*Auf Anfrage ist M.B. bereit, Ihnen persönlich Auskunft zu geben.

 

 
 
 
14.01.2019
Einbrüche verursachen hohe Kosten
 

Alle acht Minuten wird in der Schweiz eingebrochen, 180 Mal am Tag, Tendenz steigend: Inzwischen geht weit mehr als ein Drittel aller Haftpflicht- und Hausratsschäden auf das Konto von Einbrechern und Dieben. Das zeigt eine Analyse des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch. Basis dafür sind mehr als 2400 Prämienvergleiche von Hausratsversicherungen seit Anfang Jahr. Jeder zweite Schaden, den Einbrecher hinterlassen, beläuft sich auf mehr als 4000 Franken; Tendenz ebenfalls steigend.

Einbrecher und Diebe verursachen 39 Prozent aller Hausratsschäden in der Schweiz, wie aus einer Comparis-Untersuchung hervorgeht. Davon entfallen 2 Prozent auf gewaltsame Raubüberfälle, 11 Prozent auf Einbrüche und 26 Prozent auf einfachen Diebstahl. Zu den einfachen Diebstählen zählen die Versicherungen geklaute Gartenmöbel ebenso wie die Schmuckschatulle aus dem Schlafzimmer, sofern der Einbrecher kein Tür-schloss aufbricht und kein Fenster einschlägt.

Ein Vergleich mit den Daten zurückliegender Jahre zeigt: Der Anteil der Einbrüche an den Hausratsschäden ist in den vergangenen Jahren statistisch signifikant gestiegen. Einen solchen Trend stellen auch Versicherungen fest, wie auf Anfrage von comparis.ch mitgeteilt wurde. Jeder zweite Hausratsschaden durch Einbruch kostet die Versicherer laut comparis.ch mehr als 4000 Franken. Vor zwei Jahren waren es noch 3500 Franken.

Die Analyse aller seit Anfang 2011 auf comparis.ch angegebenen Schäden belegt zudem: Überdurchschnittlich hoch ist die Quote der Hausratschäden, die bei kriminellen Taten verursacht wurden, in den Kantonen mit grossen Städten (siehe Karte). Das sind Genf (60 Prozent), Zürich (46 Prozent), Basel-Stadt (44 Prozent) und Bern (38 Prozent). Den Schadensregulierern fällt ausserdem auf, dass die Einbruchsquoten entlang der Hauptverkehrsadern besonders hoch sind. Das stellen zum Beispiel die Versicherungen Generali und Helvetia fest.
 

 
 

Erklärung: Die Legende zeigt den Gesamtanteil der Einbrüche, einfachen Diebstähle und Beraubungen an den Hausratschadensfällen.

Quelle: comparis.ch

 
 
 
10.12.2018
TensoLock für Familien
 

Ein Elternabend, eine Gemeinde Hauptversammlung oder ein wichtiger Büroanlass – es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Eltern gelegentlich ihre Kinder alleine zu Hause lassen müssen.
 
Oft ist dies sowohl für die Eltern, als auch für die Kinder eine stressige Situation. Viele Kinder haben besonders abends grosse Angst davor alleine zu Hause zu sein. Angst haben Kinder vor allem vor Einbrechern und vor der Dunkelheit. So auch Marcel, 10 Jahre (Name geändert): «Wenn ich allein zu Hause bin, habe ich solche Angst vor Einbrechern. Meine Eltern sagen, ich brauche keine Angst zu haben und es ist auch noch nie etwas passiert, aber ich werde die Angst einfach nicht los!»
 
Aber auch die Eltern haben oft Angst, dass etwas passiert, ohne dass jemand sie davon in Kenntnis setzen könnte. Eine Lösung für dieses Problem bietet das TensoLock. Einerseits sichert TensoLock das Haus vor Einbrechern und informiert Sie andererseits auch gerade darüber, an welcher Stelle versucht wurde einzubrechen. Dadurch, dass TensoLock durch diverse Komponenten erweitert werden kann, besteht beispielsweise die Möglichkeit Rauchmelder zu installieren. Falls ein Feueralarm ausgelöst wird, werden die Eltern sofort via Smartphone kontaktiert und können handeln. Ein weiteres Tool, das sowohl bei Kindern als auch bei älteren Leuten besonders praktisch ist, ist der Notruf. Sind die Kinder noch nicht im Besitz eines Smartphones können sie die Eltern via Notruf kontaktieren.
 

 
 

Quelle: spick.ch

 
 
 
06.12.2018
Im Blog bei ProntoPro
 

Aktuell ist im Blog bei ProntoPro ein Interview mit dem Introgarde Geschäftsführer Stefan Marti zu lesen. Erfahren Sie, wie Sie sich gegen Einbruch schützen können und was das TensoLock als zeitgemässeszeitgemässes Sicherheits-System zu bieten hat.

» zum Download
 
 
03.12.2018
Einbruchspuren
 

Einbrecher suchen immer den einfachsten Weg, um in ein Haus oder eine Wohnung zu gelangen. Leider bieten auch geschlossene Fenster keinen besonders guten Schutz. Die meisten entsprechen dem, was man im Fachjargon «30-Sekunden-Fenster» nennt: mit einfachem Werkzeug in einer halben Minute zu knacken. Sehen Sie nachfolgend Bilder von Einbrüchen bei ungesicherten Fenster.  

» zum Download
 
 
05.11.2018
Einbrüche nach Tatzeitpunkt 
 

Entgegen häufiger Annahmen brechen Einbrecher nicht in der Nacht ein, sondern während des Tages. Dies zeigt auch die im November veröffentlichte Statistik des Bundesamtes für Statistik. Während des Tages haben Einbrecher ein kleineres Risiko auf einen Bewohner zu treffen und können in dessen Abwesenheit ungestört das Haus nach Wertgegenständen durchsuchen. Insbesondere die früh einsetzende Dämmerung in den Wintermonaten bietet den Einbrechern ideale Voraussetzungen: Dunkelheit und Abwesenheit der Bewohner. So kann auch in der Statistik ein markanter Anstieg der Einbruchszahlen von November bis Februar festgestellt werden. Ab 18 Uhr verdreifacht sich die Anzahl Einbrüche im Vergleich zu den Vormittagsstunden! 

 
 

Quelle: Bundesamt für Statistik BfS – Einbruchdiebstahl nach Tatzeitpunkt