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Interview mit einem Einbruchsopfer

Das Zuhause ist oftmals ein Zufluchtsort, ein Ort der Sicherheit und Geborgenheit. Doch was passiert, wenn dieses Sicherheitsgefühl plötzlich durch einen Einbruch zerstört wird. Im Schlaf von einem Einbrecher überrascht werden – dieses Horrorszenario musste M.B.* am 29.05.2016 erleben. In diesem Interview spricht M.B. über das Erlebnis und erzählt offen von Ihren Ängsten und dem verloren gegangenen Sicherheitsgefühl.

1. Sie waren zu Hause, als bei Ihnen eingebrochen wurde. Können Sie uns erzählen, was genau in dieser Nacht geschah?
Ich war am schlafen, als ich um 5 Uhr in der Nacht plötzlich einen lauten Knall hörte. Ich öffnete die Augen und fragte mich, was das wohl gewesen sein könnte. Zuerst dachte ich an ein Gewitter, denn ich sah etwas im Gang, das wie Blitze aussah. Noch ganz verschlafen stand ich auf und lief in den Gang, um an der Haustüre nachzuschauen. Als ich den Gang erreichte, stand ich plötzlich dem Einbrecher gegenüber.
 
2. Was waren Ihre ersten Gedanken?
Als ich den Einbrecher sah, war ich wie erstarrt und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf – ein Einbrecher ist in meinem Haus, die Haustüre ist aufgebrochen, wieso passiert dies mir…
 
3. Wie haben Sie reagiert, als Sie realisierten, dass es sich um einen Einbrecher handelte?
Ich fragte den Einbrecher, was er wolle und der Einbrecher sagte mir, dass ich aus dem Haus gegen soll. Ich habe meine Hausschuhe angezogen und bin stumm am Einbrecher vorbei aus dem Haus gegangen und habe bei den Nachbarn Zuflucht gesucht.
 
4. Wie kam der Einbrecher in das Haus?
Es gibt nur eine kleine Delle auf der Höhe des Schlosses. Diese Spuren weisen darauf hin, dass der Einbrecher entweder mit einem Geissfuss oder einem Schraubenzieher die Türe aufgebrochen hat.
 
5. Welche Folgen hat dieses schlimme Ereignis für Sie?
Ich habe nicht mehr dasselbe Vertrauen in diesen Ort, weshalb ich mir sogar überlege, das Haus zu verkaufen. Am nächsten Tag habe ich die Türe sichern lassen, was mir neue Sicherheit gab. Trotzdem ist es nicht mehr das gleiche Gefühl wie zuvor. Teilweise verhalte ich mich viel vorsichtiger als zuvor, indem ich beispielsweise Dinge verstecke. Ausserdem habe ich Angst beim Einschlafen, da ich immer an den Einbruch denke. Wenn ich in der Nacht erwache, denke ich als erstes an den Einbruch. Dieser Gedanke nimmt jedoch auch während des Tages viel Platz in meinem Kopf ein, er ist omnipräsent. Obwohl es auch in der Nacht sehr heiss ist und ich sichere Fensterläden habe, kann ich die Fenster nicht mehr öffnen, da mich jedes kleinste Geräusch verängstigt.
 
6. Was ist für Sie das Schlimmste an diesem Einbruch?
Das Schlimmste am Einbruch ist für mich der emotionale Schaden, denn dieser kann nicht einfach wieder gut gemacht werden. Das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann auch durch eine nachträgliche Sicherung des Hauses nicht wiederhergestellt werden.
 
Der Materialschaden ist für mich nicht besonders schlimm, da alles von der Versicherung gedeckt ist und somit ersetzt werden kann. Auch der Ekel davor, dass jemand Fremdes in meinem Haus war, empfinde ich als weniger schlimm. Der Einbrecher ging direkt ins Schlafzimmer, nahm beide Handtaschen mit dem Portemonnaie und das iPad, welches auf dem Bett lag und hat somit auch nicht viel berührt.
 
7. Möchten Sie noch etwas sagen?
Man denkt immer, dass nur weil zwanzig Jahre lang nichts passiert ist, dies auch in Zukunft so bleiben würde. Insbesondere habe ich nie gedacht, dass der Einbrecher kommen würde, wenn ich Zuhause bin. Dieses schlimme Erlebnis hat mir nochmals gezeigt, wie wichtig eine Einbruchsicherung ist, denn der Einbrecher kam definitiv viel zu einfach in das Haus hinein. 
 
Lassen Sie sich Ihre Schwachstellen nicht durch einen Einbrecher aufzeigen – lassen Sie sich präventiv von unseren kompetenten Sicherheitsberater über mögliche Schwachstellen aufklären.
 
*Auf Anfrage ist M.B. bereit, Ihnen persönlich Auskunft zu geben.
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